Durch die COVID-19-Pandemie ist die gesamte Gesellschaft unter immensen Druck geraten. Aber im Besonderen sind nun die Beschäftigten in systemrelevanten Berufen den Gefahren dieses Virus ausgesetzt. So sichern alle Beschäftigten des Gesundheitswesens mit ihrer professionellen Arbeit die Gesundheitsversorgung der Stadt Berlin und stehen jetzt vor einer riesigen Herausforderung. Sie verdienen mehr als nur symbolische Dankesgesten.

Es haben über 4500 Beschäftigte von Charité und Vivantes die an den Senat und die Krankenhausleitungen gerichtete Petition „COVID 19: Der Schutz der Beschäftigten und der Patient*innen muss an erster Stelle stehen“ unterzeichnet. Darin fordern sie stellvertretend für alle Beschäftigten des Gesundheitswesens zurecht:

  • Ausreichend Schutzkleidung für alle Beschäftigten.

  • Engmaschige Testung der Beschäftigten.

  • Beschäftigte aus Risikogruppen müssen geschützt werden und sollten nicht in der Versorgung von infizierten Patient*innen eingesetzt werden.

  • Sofortige, angemessene Belastungszulage für alle Beschäftigten und Maßnahmen gegen Belastungssituationen.

Während unser Gesundheitssystem durch Covid-19 vor eine Zerreißprobe gestellt wird, halten wir über die Grenzen von Betrieben, Organisationen und Professionen zusammen. Deshalb fordern wir nachdrücklich, dass die von den Beschäftigten beschriebenen Maßnahmen umgesetzt werden. Die Arbeit der systemrelevanten Beschäftigten muss endlich sicherer ausgeführt werden können. Und die zusätzliche Belastung, welche diese Menschen für uns alle auf sich nehmen, muss entschädigt werden.


Unterzeichner*innen

"Alternative" bei Daimler, Mercedes-Benz-Werk Marienfelde

Anamnesegruppe Berlin e.V.

Berliner Ortsgruppe des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte

Bündnis 90/Die Grünen Friedrichshain-Kreuzberg

DIE LINKE Berlin Landesvorstand

DIE LINKE Neukölln

DIE LINKE Parteivorstand

DIE LINKE Spandau

DIE LINKE. Basisorganisation Wedding

DIE LINKE. Berlin LAG Gesundheit und Pflege

DIE LINKE. SDS Berlin

European May Berlin

Feministischer Streik Berlin

Gesundheitskollektiv Berlin

Grüne Jugend Berlin

IG Metall Berlin

interventionistische Linke

Jusos Landesvorstand Berlin

Kritischen Mediziner*innen

Landesbezirk ver.di Berlin-Brandeburg

Linksfraktion in Tempelhof-Schöneberg

NaturFreunde Berlin

Naturfreunde Jugend

NGG Berlin-Brandenburg

Sol - Sozialistische Organisation Solidarität Berlin

Sozialistische Alternative SAV Berlin

Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V.


Außerdem haben unterschrieben:

Alexandra Arnsburg, Mitglied im Landesbezirksfrauenrat ver.di

Angelika Teweleit, Sprecherin der "Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften" (VKG)

Carsten Griebert, Betriebsgruppenvorstand Deutsche Telekom Service und
ehrenamtlicher Arbeitsrichter

Leslie Franke und Herdolor Lorenz, die Filmemacher_innen vom "marktgerechten Patient"

Jonas Grampp, Mitglied der JAV DB Netz AG Wahlbetrieb N.II.3 und der EVG Ortsjugendleitung Berlin

Marianne Helmdach, ver.di Betriebsgruppe Deutsche Telekom Service

Martin Schneider, stellv. BR-Vorsitzender Stiftung SPI, Gesundheit, Wohnen und Beschäftigung

Matthias Bender und Waldemar Derda, für die Betriebsratsfraktion

Meinhard Lanz, Vorsitzender EVG-Landesverbandsvorstand Berlin

Michael Bartl,  Vorsitzender EVG-Ortsverbandvorstand Berlin

Rainer Perschewski, Landessprecher der EVG Betriebsgruppen und Mitglied des EVG Landesvorstands Berlin

René Arnsburg, Mitglied des ver.di Landesbezirksfachbereichs 8 Berlin-Brandenburg

Robert Seifert, Vorsitzender EVG-Betriebsgruppe S-Bahn-Berlin

Susanne Kielkowski, stellv. Vorsitzende EVG-Orstverbandsvorstand und Mitglied des EVG-Landesvorstands Berlin

Torsten Conrad, Mitglied des ver.di Bezirksvorstands Berlin und Vertrauensmann bei Deutsche Telekom Service

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(C) 2013 ver.di - Fachbereich Gesundheit & Sozialeszuletzt aktualisiert: 16.12.2020