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Charité (104)
Tarifverhandlungen endlich aufgenommen

01.08.2013

Am 31.07.2013 wurden die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Charité über Mindestbesetzung, gesundheitsfördernde Maßnahmen und Ausbildungsqualität nach vielen Gesprächen und einer Warnstreikdrohung endlich aufgenommen.

„Die Verhandlungen fanden in einer angenehmen und konstruktiven Atmosphäre statt. Die ver.di Verhandlungskommission ist mit dem Auftakt zufrieden. Wir konnten die neuralgischen Themen Mindestbesetzung und Quotenregelung gut platzieren und mit der Arbeitgeberseite erste Lösungsansätze andiskutieren“, so Meike Jäger, Verhandlungsführerin für ver.di.

Die Tarifparteien haben nun weitere Verhandlungstermine für August und September verabredet. In diesen soll die angespannte Arbeitssituation der Beschäftigten untersucht und die ver.di-seitigen Lösungsvorschläge eingehend diskutiert werden.

Trotz der guten Stimmung im Auftakt geht die ver.di Tarifkommission von schwierigen Verhandlungen aus, da es sich um komplexe Regelungszusammenhänge handelt.
ver.di hatte die Charité im Juni 2012 erstmals zu Verhandlungen aufgefordert; zwischenzeitlich stattgefundene Gespräche hatten nicht zur Aufnahme von Verhandlungen geführt. Erst die reale Warnstreikdrohung hatte die Geschäftsführung zum Einlenken bewegt.

Für Rückfragen:
Ansprechperson ist Maik Zigann, ver.di Gewerkschaftssekretär
Mobiltelefon: 0171/3132772
Herausgeber:

Pressestelle des Landesbezirks Berlin-Brandenburg
der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
Andreas Splanemann – Pressesprecher
(Tel: 030/ 8866 – 4111)

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